Slotracing und Carrera in Holstein

Verfärbungen der Karosserie durch den Weichmacher der Reifen

Wer kennt sie nicht, die braunen Verfärbungen an den Radläufen der Karosserien?

Sicher ist wohl, dass sie von den Weichmachern des Reifengummis verursacht werden.
Vermutlich gibt es auch noch weitere Faktoren, wie Belüftung (in der Verpackung, in der Vitrine oder offenes Regal), Luftfeuchtigkeit, UV-Licht und Temperatur.

Bei dem oben gezeigten Beispiel des Porsche 917 fragt man sich, warum vorne so stark und hinten nicht?

Das sind Fragen, die ich auch nicht abschließend beantworten kann.

Für manche Sammler und Fahrer mag es eine altersgerechte Patina sein.

Jedoch ist es für andere eine ärgerliche Erscheinung, die den Wert eines Fahrzeug je nach Grad der Verfärbung mindert.

Viele Sammler demontieren daher die Reifen ihrer wertvollen Stücke und stellen ihre Autos ohne sie in die Vitrine.


Für mich sieht solch ein Sammlerstück einfach "nackt" aus und ich habe mir überlegt, ob man das ändern kann.

Deshalb habe ich die Reifen in ein digitales 3D Format übertragen und mir Imitate aus ABS gedruckt.


ABS ist der gleiche Kunststoff, aus dem auch die Chassis der 124er und Unis sind und benötigt keinen Weichmacher. Daher hoffe ich, dass diese Reifen keine Einfluss auf die anderen Kunststoffe hat.

Um sicher zu gehen, habe ich am 9.7.2024 eine Langzeitstudie begonnen.

Neu gedruckte Reifen liegen mit folgenden Teilen in Kontakt:

1. ein Stück weiße Karosserie vom Carrera 6 (Polystyrol)
2. ein Stück goldenes Lexan vom McLaren (Polycarbonat)
3. ein Stück vom Fahrerinlet (Polystyrol)
4. ein Stück Styropor einer Grundpackung
5. und direkt in der Servicebox (Polystyrol?)

Außerdem wird regelmäßig der rote Capri auf Veränderungen untersucht.

An dieser Stelle werden regelmäßig Updates erscheinen.